AddReMo - Einsatz von Additiven Fertigungstechnologien zur Erreichung von ressourceneffizienten Prozessketten sowie Motorkomponenten im Bereich der E-Mobilität
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Elektroantriebe sind das Mittel der Wahl, um die CO₂-Emissionen im Straßen- und Bahnverkehr zu senken und einen deutlichen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten. Die nachhaltige Mobilität der Zukunft erfordert daher leistungsfähige und ressourceneffiziente Elektromotorkomponenten. Bei der Herstellung dieser Komponenten stoßen konventionelle Fertigungsverfahren jedoch zunehmend an ihre Grenzen. Die additive Fertigung (AM) bietet hier das Potenzial, durch geometrische Gestaltungsfreiheit und Multimaterialverarbeitung die Leistungsdichte, die Kühlleistung und die Energieeffizienz entscheidend zu verbessern. Außerdem kann durch eine dezentrale Produktion die Resilienz gesteigert werden.
Im Fokus des Projekts steht die Weiterentwicklung additiver Fertigungsverfahren in Bezug auf Prozessstabilität, die Verarbeitung neuartiger Hochleistungswerkstoffe im Mono- und Multimaterialbereich, simulationsgestützte Konstruktion, KI-basierte Qualitätssicherung und Technologiekettenplanung. Dadurch soll es möglich werden, E-Motor-Komponenten mit reduziertem Gewicht, geringem Massenträgheitsmoment und verbesserter Kühlung herzustellen, um die Leistungsdichte zu erhöhen. Zu diesem Zweck werden unterschiedliche Demonstratorkomponenten für Motoren von Mercedes-Benz und Siemens entwickelt, technisch und wirtschaftlich bewertet sowie in bestehende Gesamtsysteme integriert.
Das Forschungsprojekt wird in Kooperation mit den Universitäten Paderborn und Hannover sowie einer Vielzahl von Industriepartnern bearbeitet und hat ein Gesamtvolumen von rund 11,5 Millionen Euro. Industrielle Verbundpartner:innen sind: Siemens AG, Mercedes-Benz AG, USU GmbH, Nikon SLM Solutions AG, Additive Drives GmbH, Schübel GmbH, QASS GmbH, Whitecell Eisenhuth GmbH & Co. KG, Indutherm Gießereitechnologie GmbH und Carbolite Gero GmbH & Co. KG. KG. Das Projekt wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE) für eine Dauer von drei Jahren gefördert und das Forschungs- und Innovationsmanagement vom TÜV Rheinland betreut.
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