Florian Oexle, M.Sc.

  • 76131 Karlsruhe
    Kaiserstraße 12

Florian Oexle, M.Sc.

Forschungs- und Arbeitsgebiete

  • Themenbereich Industrie 4.0
  • Spanende Werkzeugmaschinen

Projekte

  • Wertstromkinematik – Produktionssysteme aus innovativen roboterähnlichen Kinematiken 

Versuchsstände

 

Lebenslauf

seit 04/2021

Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Produktionstechnik (wbk) des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) 

06/2019-03/2021

Versuchs- und Entwicklungsingenieur bei der Maschinenfabrik Berthold Hermle AG, Gosheim

04/2017-05/2019 

Studium der Mechatronik und Informationstechnik (M.Sc.) am Karlsruher Institut für Technologie (KIT)

02/2017-03/2017 

Zwischentätigkeit in der Versuchsabteilung der Maschinenfabrik Berthold Hermle AG, Gosheim

10/2013-01/2017 

Studium der Mechatronik (B.Eng.) an der Hochschule Reutlingen

Veröffentlichungen

[ 1 ] VDMA Antriebstechnik, V. A. (2021), Leitfaden Antriebstechnik 4.0, VDMA Verlag GmbH, Frankfurt am Main.
Abstract
Als initiales Werkzeug zur Identifikation konkreter Digitalisierungsprojekte sowie zur regelmäßigen Einordnung des bereits erreichten Ist-Zustandes versteht sich der Leitfaden „Antriebstechnik 4.0“ als kontinuierlicher Wegbegleiter und Impulsgeber im Zuge der digitalen Transformation der Branche. In Zeiten des disruptiven technologischen Fortschritts mit ebenso großen Handlungsbedarfen soll der Leitfaden „Antriebstechnik 4.0“ Unternehmen als Anstoß und Orientierung auf ihrem spezifischen Weg hin zur „antriebstechnischen Exzellenz“ dienen.

[ 2 ] Mühlbeier, E.; Oexle, F.; Gönnheimer, P. & Fleischer, J. (2021), „Wertstromkinematik – Produktionssysteme neu gedacht“, Zeitschrift für wirtschaftlichen Fabrikbetrieb (ZWF), Band 116, Nr. 11, S. 847-851. 10.1515/zwf-2021-0179
Abstract
Industrie 4.0 ist als Trend des letzten Jahrzehnts inzwischen weltweit bekannt und steht wie kein anderer Begriff für die Innovationsfähigkeit und Kreativität von Forschung und Industrie. Dabei stellt Industrie 4.0 bisher jedoch eine im Wesentlichen digitale Innovation dar. Seitens der Hardware müssen für eine volle Ausschöpfung des Potentials die Produktionsmaschinen und -systeme der Zukunft grundlegend neu gedacht werden. Das Forschungsvorhaben Wertstromkinematik setzt an dieser Stelle an. Das neuartige Produktionskonzept sieht die Gestaltung ganzer Produktionen anhand der Verkettung mehrerer Maschinen einer baugleichen, roboterähnlichen Kinematik vor. Das hierdurch geschaffene Produktionssystem besitzt eine Wandlungsfähigkeit, die die volle Ausschöpfung des Potenzials durch Industrie 4.0 ermöglicht und zur Erhaltung und Anpassung globaler Wertschöpfungsketten beiträgt.

[ 3 ] Kimmig, A.; Schöck, M.; Mühlbeier, E.; Oexle, F. & Fleischer, J. (2021), „Wertstromkinematik – Produktionssysteme neu gedacht“, Zeitschrift für wirtschaftlichen Fabrikbetrieb (ZWF), Band 116, Nr. 12, S. 935-939. 10.1515/zwf-2021-0207
Abstract
Industrie 4.0 gilt als einer der Trends des letzten Jahrzehnts, stellt bisher jedoch im Wesentlichen eine digitale Innovation dar. Für eine volle Ausschöpfung des Potenzials müssen auch hardwareseitig die Produktionsmaschinen und -systeme der Zukunft grundlegend neu gedacht werden. Das Forschungsvorhaben Wertstromkinematik (kurz: WSK) setzt an dieser Stelle an. Dieses neuartige Produktionskonzept sieht die Gestaltung ganzer Produktionen anhand der Verkettung mehrerer Maschinen einer baugleichen, roboterähnlichen Kinematik vor. Die daraus resultierende Wandlungsfähigkeit ermöglicht eine volle Ausschöpfung des Potenzials von Industrie 4.0. Nachdem im ersten Teil dieses Beitrags der Schwerpunkt auf der Planung und Steuerung der roboterähnlichen Kinematiken lag, steht in dem hier vorliegenden zweiten Teil die Planung ganzer Produktionsanlagen im Fokus.

[ 4 ] Mühlbeier, E.; Oexle, F.; Gerlitz, E.; Matkovic, N.; Gönnheimer, P. & Fleischer, J. (2022), „Conceptual control architecture for future highly flexible production systems“. Procedia CIRP Volume 106, Elsevier, S. 39-44. 10.1016/j.procir.2022.02.152.
Abstract
The trend towards more customized products with shorter product life cycles requires rethinking of current production systems. Due to the increasing demands for flexibility and adaptability, agile state of the art production systems come close to their limits. To improve adaptability to volatile markets, the fundamental concepts of production systems must be reviewed. With the novel production system Wertstromkinematik, the limits of flexibility and agility will be pushed further. By using several units of an identical universal robot kinematic with suitable end effectors, complete versatile value streams can be mapped. In this paper a conceptual control architecture for this novel production concept is presented and discussed in four different test environments. These examined environments comprise the core functions of the new production concept coupling of robot kinematics and machine self-optimization as well as two use cases involving the use of digital CAD-CAM-chains will be discussed in detail. Based on these topics possible restrictions and solutions regarding the overall communication architecture will be presented and discussed.