Zwischenkolloquium 2019

Zwischenkolloquium 2019

  • Datum: 05./06.11.2019
  • Ort: wbk Institut für Produktionstechnik, Karlsruher Institut für Technologie (KIT)
  • Teilnehmerzahl: 57
  • Agenda

Das Zwischenkolloquium 2019 bot eine umfassende Übersicht des DFG Schwerpunktprogramms 2086 und konnte darüber hinaus neue Impulse für die weiteren Forschungsarbeiten liefern. Zu Beginn stellte Prof. Dr.-Ing. habil. Volker Schulze die Kernbegriffe des in den Arbeitskreisen erstellten Glossars vor und präsentierte die Idee der Projekttandems. Die Teilnehmer/innen des SPP 2086 sind ermutigt projektübergreifende Fragestellungen gemeinsam zu analysieren. Die Identifikation von Projekttandems kann anhand der Projektmerkmale Prozess, Sensor und Werkstoff erfolgen. Alle Projektteams präsentierten den aktuellen Forschungsstand und diskutierten das weitere Vorgehen. Herr Mattis Lieder der Rolls Royce Deutschland Ltd & Co KG gab in seinem Vortrag „Prozessbedingte Beeinflussung der Randzone bei der Herstellung kritischer Komponenten im Flugtriebwerksbau – Prozessvalidation und Steuerung“ einen spannenden Einblick in den aktuellen Stand der industriellen Prozessentwicklung. Darüber hinaus wurden Sitzungen der Arbeitskreise „Messtechnik“ sowie „Modellbildung und Simulation“ durchgeführt. Hervorzuheben ist der Impulsvortrag von Prof. Dr.-Ing. Jörg Seewig. Demzufolge ist der Zustandsbeobachter der Mess- und Regelungstechnik das Pendant des Softsensors im SPP 2086. Die Implikationen für zu entwickelnde Regelungen und die Praxistauglichkeit möglicher Zustandsregelungen werden Schwerpunkte der weiteren Arbeiten des SPP 2086 sein.

WerkstoffWoche 2019

WerkstoffWoche 2019: Symposium Surface Engineering

Die WerkstoffWoche 2019 bildete den Rahmen für das Symposium Surface Engineering, in dem die werkstoffbezogenen Themen der Fertigungstechnik in mehr als 20 Vorträgen diskutiert wurden. Zehn dieser Vorträge sind dem DFG Schwerpunktprogramm 2086 zuzuordnen, sodass ein intensiver Wissensaustausch mit artverwandten Projekten stattfinden konnte. Darüber hinaus ließen sich parallele Untersuchungsansätze anderer Forschungsverbunde identifizieren, z.B. werden im DFG Schwerpunktprogramm 2183 eingenschaftsgeregelte Umformprozesse untersucht. Während sich die betrachteten Fertigungsprozesse von denen des SPP 2086 unterscheiden, sollen in beiden Schwerpunktprogrammen bauteilfokussierte Prozessreglungen erforscht werden. Bei fortgeschrittenen Projektlaufzeiten sollen die gefundenen Lösungen abstrahiert und zwischen den Teilnehmer/innen ausgetauscht werden, um verbundübergreifende Synergien zu heben.

Arbeitskreis Messtechnik: 2. Treffen

Arbeitskreis Messtechnik: 2. Treffen

  • Datum: 11./12.07.2019
  • Ort: Fraunhofer-Institut für Zerstörungsfreie Prüfverfahren IZFP, Saarbrücken
  • Teilnehmerzahl: 27
  • Agenda

In dem zweiten Arbeitskreistreffen haben die Projektpartner am ersten Tag den Fortschritt der Projekte präsentiert. Hierbei wurden unter anderem Themen wie Versuchsdurchführung, Messdatenaufnahme und Messdatenanalyse präsentiert, als auch erste Korrelationsansätze zu Vergleichsverfahren wie etwa der zerstörenden Prüfung aufgezeigt. Im Rahmen einer Abendveranstaltung im Stiefelbräu Saarbrücken wurden neue Kontakte geknüpft und Projektthemen vertieft. Der zweite Tag startete mit Impulsvorträgen der Arbeitskreisleiter Herr Prof. Jörg Seewig (TU Kaiserslautern) zum Thema Messunsicherheit & Statistik und von Herr Dr. Bernd Wolter (Fraunhofer IZFP) zum Thema Zerstörungsfreie Prüfverfahren. Ein anschließender Workshop galt der Ideenfindung und Ausarbeitung des schwerpunktübergreifenden Glossars.

Gruppenfoto der Teilnehmer des Arbeitskreistreffens

2. Treffen Arbeitskreis Modellbildung und Simulation

Arbeitskreis Modellbildung und Simulation: 2. Treffen

  • Datum: 07.05.2019
  • Ort: wbk Institut für Produktionstechnik, Karlsruher Institut für Technologie (KIT)
  • Teilnehmerzahl: 22
  • Agenda 

In dem zweiten Arbeitskreistreffen haben die Projektpartner den aktuellen Arbeitsstand im Bereich der Modellbildung und Simulation präsentiert. Die behandelten Themen reichten von der Modellierung thermischer Verzüge bei der Zerspanung mit kryogener Kühlung über die detaillierte Beschreibung des Werkstückmaterialverhaltens bei der Spanbildungssimulation bis hin zur Modellbildung für Softsensoren, die bei den untersuchten Fertigungsprozessen Messdaten fusionieren und interpretieren sollen. Weitere Themen waren die Berücksichtigung von Unsicherheiten bei Modellierung von Eigenspannungstiefenverläufen und der Einsatz von Dexelmodellen zur Werkstückmodellierung für prozessbegleitende Zerspanungssimulationen. Gegen Ende des Treffens wurden in Gruppenarbeit die projektrelevanten Grundbegriffe der Modellbildung und Simulation definiert, die zukünftig in ein schwerpunktübergreifendes Glossar einfließen sollen.

Gruppenfoto der Teilnehmer des Arbeitskreistreffens

1. Treffen Arbeitskreis Messtechnik

Arbeitskreis Messtechnik: 1. Treffen

  • Datum: 15.10.2018
  • Ort: Lehrstul für Messtechnik und Sensoren, TU Kaiserslautern
  • Teilnehmerzahl: 34
  • Agenda

In dem ersten Arbeitskreistreffen „Messtechnik“ präsentierten die Projektpartner die messtechnische Hardware, die in ihren Projekten eingesetzt werden soll. Diese umfasst ein breites Spektrum wie z.B. die Temperaturmessung mittels Thermoelementen oder Wärmebildkameras, die Nutzung mikromagnetischer Messprinzipien oder die Luft- und Körperschallmessung. Die Messtechnik soll im Schwerpunktprogramm 2086 während der Bearbeitung eingesetzt werden, um eine spätere Prozessregelung zu ermöglichen. Bewährte Verfahren zur Messung von Schneidkanten präsentierte der Gastredner Franz Helmli (Alicona Imaging GmbH), der einen Einblick in den aktuellen Stand der geplanten VDI-Richtlinie 2654 „Charakterisieren und Messen von Schneidkanten“ gab.

1. Treffen Arbeitskreis Modellbildung und Simulation

Arbeitskreis Modellbildung und Simulation: 1. Treffen

  • Datum: 25.09.2018
  • Ort: Institut für Spanende Fertigung (ISF), TU Dortmund
  • Teilnehmerzahl: 22
  • Agenda

In dem ersten Arbeitskreistreffen „Modellbildung und Simulation“ stellten die Projektpartner ihre numerischen und analytischen Ansätze zur Berechnung der betrachteten Fertigungsprozesse vor. Die kontinuumsmechanischen Fertigungsprozessmodelle erlauben einerseits die vollständige Abbildung der relevanten physikalischen Feldgrößen, andererseits ermöglichen sie die idealisierte, systematische Variation von solchen Einflussgrößen, die sich im Experiment nicht von anderen Faktoren trennen lassen. Darüber hinaus wurden messtechnische Modellansätze präsentiert, die in den jeweiligen Projekten zum Einsatz kommen sollen, um verborgene Messgrößen auf indirektem Weg zu erfassen, und somit den Kern der im Schwerpunktprogramm zu erforschenden Softsensoren bilden.