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Die Automobilindustrie steckt in einem Transformationsprozess ungeahnten Ausmaßes und Ausgangs. Ob durch striktere europäische Abgasgrenzwerte, den Zwang lokaler Emissionsfreiheit oder den Druck des chinesischen Marktes beim Kampf um eine neue Vorherrschaftsrolle - die Gründe deutscher Automobilisten zur Elektrifizierung sind vielschichtig und die Folgen kaum abschätzbar. Die Frage, ob neue Antriebstechnologien in den Markt eingeführt werden, stellt sich mittlerweile kein Automobilhersteller mehr, stattdessen verbleibt die Frage nach dem „wie“. Diese betrifft alle Akteure auf dem Handlungsfeld der Elektromobilität.

Während zunehmend elektrische Modelle seitens der OEMs angekündigt werden, entpuppt sich die Elektromobilität für kleine Zulieferer und Anlagenhersteller immer häufiger zur existenziellen Frage, denn die ersten Investitionen in konventionelle Fertigungslinien bleiben bereits aus. Folglich besteht besonders für kleine und mittelständische Unternehmen Handlungsbedarf. Eine Möglichkeit für Unternehmen den Transformationsprozess zügig und erfolgreich zu vollziehen, liegt im Übertrag bereits vorhandener Kompetenzen auf die neuen Technologien. Das dazu benötigte Wissen und die erforderlichen Fähigkeiten sind in den Firmen verwurzelt, sodass diese prinzipiell gut für die Transformation gerüstet sind. Aber auch die Automobilhersteller geraten immer stärker unter Zugzwang, denn diese müssen ein zum Verbrenner konkurrenzfähiges Fahrzeug zu einem akzeptablen Preis und mit adäquater Reichweite auf den Markt bringen. Nur wenn dies gelingt ist es möglich, die angestrebten und notwendigen Stückzahlen im Markt abzusetzen. Ein Schulterschluss zwischen Automobilherstellern, Zulieferern und Anlagenherstellern ist dabei von zentraler Bedeutung, denn nur durch eine Symbiose aller Akteure kann der Wandel zur Elektromobilität optimal gestaltet werden.

Diese Tagung soll den Teilnehmern die vorhandenen Chancen im Bereich der Produktionstechnik für die Elektromobilität aufzeigen und einen Beitrag dazu leisten, dass diese auch genutzt werden.

Wir freuen uns auf Ihr Kommen.

 

 

Programm

Als PDF herunterladen

08:30 – 09:00 Uhr

Registrierung

 
09:00 - 09:20 Uhr
Begrüßung und Einführung
Prof. Dr.-Ing. Jürgen Fleischer, Institutsleiter, wbk Institut für Produktionstechnik
09:20 – 09:50 Uhr
Wirtschaftspolitische Perspektiven des Transformationsprozesses der Automobilwirtschaft
Dr. Wolfgang Fischer, Prokurist, Leiter Bereich Projekt- und Clusteraktivitäten, E-Mobil BW

09:50 – 10:20 Uhr

Elektromobilität – Herausforderungen und Chancen für den Anlagenbau der AUDI AG
Dr.-Ing. Matthias Kerschner, Leiter Projektsteuerung Anlagenbau Zelle, Unterbau 1, AUDI AG

10:20 – 10:50 Uhr

Kaffee- und Kommunikationspause

 

10:50 – 11:20 Uhr

Technologischer Wandel durch die Elektromobilität im Antriebsstrang
Dipl.-Ing. Thomas Pfund, Leiter Geschäftsbereich eSystems, Schaeffler Automotive Bühl GmbH & Co. KG

11:20 – 11:50 Uhr

Herausforderung aus Sicht eines Zellproduzenten
Matthias Zentgraf, Regional President EU, CATL

11:50 – 12:20 Uhr

Lithium-Zellproduktion in Deutschland: Wie kann aus Labor-, Kleinserien- und Pilotserienkapazitäten eine industrielle Großserienproduktion werden?
Torge Thönnessen, CEO, Customcells

12:20 – 12:50 Uhr

wbk-Forschungsthemen
Janna Hofmann, Oberingenieurin Elektromobilität, wbk Institut für Produktionstechnik

12:50 – 14:00 Uhr

Mittagspause und Hallenrundgang
 

14:00 – 14:30 Uhr

Notwendiger Wandel in Technologien und Unternehmensstrukturen für Produktionsausrüster der Elektromobilität
Guido Bollmann, Geschäftsführer, Aumann Espelkamp GmbH

14:30 – 15:00 Uhr

Antrieb im Wandel – E-Motive @ Gehring
Dr. Sebastian Schöning, CEO, Gehring Technologies Holding GmbH
15:00 – 15:30 Uhr
Kaffee- und Kommunikationspause
 
15:30 – 16:00 Uhr
Herausforderungen für den deutschen Maschinenbau zur Produktion von Batteriezellen
Dr.-Ing. Maximilian Wegener, Prozessentwicklung Energy Storage, Manz AG

16:00 – 16:30 Uhr

Wertschöpfung und Beschäftigung für morgen sichern – automobile Transformation gestalten
Roman Zitzelsberger, Bezirksleiter, IG-Metall Baden-Württemberg

16:30 – 17:00 Uhr

Abschlussdiskussion
Prof. Jürgen Fleischer, Institutsleiter,wbk Institut für Produktionstechnik

17:00 Uhr

Ende der Veranstaltung
 

 

 

Teilnahme & Anmeldung

Für KIT-externe Teilnehmer bitte hier klicken. (Teilnehmergebühr: 450 €)

Für KIT-interne Teilnehmer bitte hier klicken. (Teilnehmergebühr: 225 €)

Für Bezahlung per Rechnung bitte hier klicken.

 

 

So finden Sie zur Tagung:

Anreise mit dem Auto:

Von der A5-Ausfahrt „Karlsruhe-Durlach (44)“ Richtung Karlsruhe auf die Durlacher Allee in Richtung KA-Zentrum fahren, nach etwa 2,4 km an der Kreuzung „Durlacher Tor“ rechts nach Norden abbiegen und dem Schild „KIT-Campus Süd“ folgen (nicht am Haupttor des KIT abbiegen). Diese Straße ungefähr 700 m geradeaus fahren und vor der Fußgängerbrücke an der Ampel rechts in die Straße „Am Fasanengarten“ und nach 100 m links in das öffentliche Parkhaus „Fasanengarten“ abbiegen. Von dort werden Sie zur Veranstaltung geleitet.

Navigationsadresse:

Parkhaus Fasanengarten
Am Fasanengarten
76131 Karlsruhe

Anreise mit der Bahn / Straßenbahn:

Ab Karlsruhe Hauptbahnhof fahren die Linien 2 und S4 zur Haltestelle „Durlacher Tor / KIT Campus Süd“. Die Linie 4 fährt zur Haltestelle „Karl-Wilhelm-Platz“. Der Fußweg beträgt ca. 12 bzw. ca. 7 Minuten.

 

Ansprechpartner

Tel.: +49 1523 9502628
Hannes.Weinmann∂kit.edu
Tel.: +49 1523 9502579
Maximilian.Halwas∂kit.edu