Projekt Multi-Material LCM:
Entwicklung eines neuartigen technologischen Anlagen- und Prozesskonzeptes zur erstmaligen industrienahen Herstellung dreidimensionalen keramischen Multi-Material-Strukturen im LCM-Verfahren zur Optimierung von keramischen Bauteilen

Ausgangslage:
In der additiven Fertigung von Keramikbauteilen bestehen gemäß Stand der Technik Limitationen in der Gewährleistung der Defektfreiheit, da Keramikbauteile aufgrund des ausgeprägten Sprödbruchverhaltens bei längerem Einsatz aufgrund des instabilen Risswachstums schlagartig versagen können. Daher liegt der Fokus aktueller Forschungsarbeit im Bereich schichtweiser Multi-Material-Werkstoffe. Das neuartige Prozesskonzept umfasst ein Reinigungssystem, um auftretende Querkontaminationen, die sich signifikant auf das Eigenschaftsprofil des Bauteils auswirken, zu vermeiden und in der Entwicklung eines Nachbearbeitungsverfahrens zur Einstellung hochaufgelöster Oberflächenstrukturen. Durch die geplanten Entwicklungen können neuartige Keramik-Bauteile mit bisher nie erzielten Eigenschaften für hohe Belastungsbereiche realisiert werden. Das zu entwickelnde Verfahren ermöglicht somit die Vorteile verschiedener Werkstoffe in einem Bauteil zu kombinieren sodass die Herstellung von qualitativ hochwertigen Bauteilen mit bisher nie erzielten mechanischen Eigenschaften effizient ermöglicht werden kann und gleichzeitig neue Anwendungsfelder für das LCM-Verfahren eröffnet werden.

Ziel:

Vorgehen:

Projektschaubild

Laufzeit: 01.05.2023 – 31.12.2025

Fördervolumen: 220.000 €