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Die Industrie der Zukunft im Blick

KIT und seine Partnerhochschule Arts et Métiers ParisTech stellen das Deutsch-Französische Institut für die Industrie 4.0 vor

Der digitale Wandel zeigt sich immer mehr auch in der Wirtschaft: Boom der 3D-Technologie, zunehmender Einsatz von Sensorik zur Prozessüberwachung, oder den Einsatz von Robotern in Fabriken - Industrie 4.0 verändert die wirtschaftlichen Abläufe und Dienstleistungen weltweit. „Um die Herausforderungen der vierten industriellen Revolution zu meistern und die europäische Wirtschaft zu stärken, müssen Länder gemeinsam und über Grenzen hinweg eng zusammenarbeiten“, erklärt Prof. Volker Schulze, Institutsleiter am wbk Institut für Produktionstechnik. „Frankreich und Deutschland spielen hier vor allem im Produktionssektor eine wichtige Rolle.“

Um Akteure aus Forschung und Industrie aus beiden Ländern bestmöglich zu vernetzen, haben das KIT und seine Partnerhochschule Arts et Métiers ParisTech (ENSAM) das „Deutsch-Französische Institut für die Industrie 4.0“ gegründet. Beide Universitäten arbeiten seit mehr als 20 Jahren eng in der Ingenieursausbildung zusammen, unter anderem in deutsch-französischen Studiengängen mit doppeltem Abschluss. Das neue Institut zielt nun auf eine enge Verzahnung der Forschung mit strategischen Industriepartnern in beiden Ländern. Dies soll den Transfer von wissenschaftlichen Ergebnissen in konkrete Industrieanwendungen erleichtern und Ingenieure auf die Herausforderungen von morgen im Produktionssektor vorbereiten.

Den Aufbau und die Forschungsstruktur des Deutsch-Französischen Instituts für die Industrie 4.0 stellen KIT und ENSAM auf einer gemeinsamen Konferenz in Karlsruhe vor. Neben Impulsvorträgen zu Kooperationsmöglichkeiten sowie den Chancen und Herausforderungen von Industrie 4.0, beleuchten Wissenschaftler und Unternehmer die vier Forschungsachsen des Instituts: Produktionssysteme, Robotik, Virtual- und Augmented-Reality und moderne Fertigungsverfahren. Die Konferenz findet am 6. Oktober 2017 ab 9 Uhr im Gartensaal des Karlsruher Schlosses statt.

Anmeldung und weitere Informationen unter: www.institute-industry-of-the-future.eu.