Home | english  | Impressum | Datenschutz | Sitemap | KIT

Jannis Langer, M.Sc.

Akad. Mitarbeiter
Bereich: Fertigungs- und Werkstofftechnik
Sprechstunden: nach Vereinbarung
Raum: 101, Geb. 10.92
Tel.: +49 1523 9502595
Jannis LangerXwd2∂kit edu

76131 Karlsruhe
Kaiserstraße 12


Jannis Langer, M.Sc.

Forschungs- und Arbeitsgebiete:

  • Leichtbaufertigung
  • Faserverbundwerkstoffe
  • Nibbeln und Fräsen von FVK
  •  

Allgemeine Aufgaben:

  • Betreuung der Vorlesungseinheiten:
    • Grundlagen der Fertigungstechnik (Trennen)
    • Basics of Manufacturing Technology (Seperating)
    • Fertigungstechnik (Trennen)
  • Weitere Sonstige Veranstaltungsbereuung:
    • ATM-Workshop

 

Projekte:

 

Lebenslauf:

seit 03/2018 Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Produktionstechnik (wbk) des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) 
2010 - 2017 Studium des Wirtschaftsingenieurwesens mit Fachrichtung Maschinenbau an der TU Braunschweig
   

Veröffentlichungen

[ 1 ] Schulze, V.; Gerstenmeyer, M.; Segebade, E. & Langer, J. . (2019), „Surface Engineering: Ressourceneffizienz für die Fertigung von Morgen“. Leitfaden zur Ressourceneffizienz in der Produktion, Hrsg. Wbk Institut für Produktionstechnik, https://publikationen.bibliothek.kit.edu/1000098958.
Abstract:
Die Herstellung metallischer Bauteile ist seit jeher ein besonders ressourcenintensiver Prozess. In der Vergangenheit wurden die Optimierungspotentiale der Fertigungsprozesse bereits häufig untersucht und insbesondere hinsichtlich Ihres Energieeinsparpotentials weiterentwickelt (VDI ZRE 2013). Die Realisierung der Ressourceneffizienz durch den Einsatz innovativer Fertigungsverfahren zur Herstellung von Produkten mit optimierten Eigenschafften bietet in diesem Kontext eine neue, bisher nicht betrachtete Sichtweise, mit der nicht nur die Energie, sondern auch der Ressourceneinsatz und der ökologische Fußabdruck eines Produktes reduziert werden kann. Durch den Einsatz innovativer Fertigungsprozesse zur Optimierung der Randschicht lassen sich Bauteileigenschaften, wie die Wechselfestigkeit, die Korrosionsbeständigkeit und die tribologischen Eigenschaften, optimieren. Das Resultat ist eine Erhöhung der Lebensdauer des Bauteils. Gleichzeitig können die optimierten Bauteileigenschaften auch dazu genutzt werden, die Bauteile bei gleicher Leistungsfähigkeit kleiner auszulegen. Hieraus resultieren nicht nur signifikante Gewichtseinsparungen sondern auch umfangreiche neue konstruktive Möglichkeiten in der Produktentwicklung. Da nicht alle erzielbaren Bauteiloptimierungen unmittelbar auf andere Bauteile und Materialien übertragbar sind, wird die spezifische Expertise der fertigungstechnischen Forschungseinrichtungen Baden-Württembergs in diesem Bereich in Zukunft von steigender Bedeutung sein. Eine weitere Effizienzsteigerung wird durch innovative Kombinationsprozesse zur Verkürzung der Prozessketten und Reduzierung des Roh- und Hilfsstoffbedarfs in der Fertigung erreicht. Diese Prozesse zeichnen sich dadurch aus, dass mehrere Schritte einer Prozesskette in einem Prozessschritt vereint werden. Nur durch die kombinierte Betrachtung optimierter Bauteile und innovativer Fertigungsprozesse lässt sich das volle Potential dieser neuen Technologien erfahren. Entgegen der üblichen Annahme, dass sich Ökologie und Ökonomie gegenseitig ausschließen, zeigen die aktuellen Entwicklungen in der Fertigungstechnik das Gegenteil. Die Wirtschaftlichkeit in der industriellen Produktion und die Reduzierung des Ressourceneinsatzes sowie die Vermeidung von Produktionsabfällen lässt sich, wie dieser Leitfaden zeigen soll, durchaus kombinieren und zu einer Win-Win-Situation hinsichtlich Ökologie und Ökonomie entwickeln. Der Weg um dieses Ressourceneffizienzpotential zu nutzen hat einen Namen: Surface Engineering.