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Dipl.-Ing. Anton Gabsch

Akad. Mitarbeiter
Bereich: Fertigungs- und Werkstofftechnik
Sprechstunden: Nach Vereinbarung
Raum: Geb. 10.92, 109
Tel.: +49 721 608-44015
Fax: +49 721 608-45004
Anton GabschFaz6∂kit edu

76131 Karlsruhe
Kaiserstraße 12


Dipl.-Ing. Anton Gabsch

Forschungs- und Arbeitsgebiete:

  • µ-Spantechnik

 

Lebenslauf

Seit 05.2016 Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Produktionstechnik (wbk) des Karlsruher Instituts
für Technologie (KIT)
2010-2016 Studium des Maschinenbaus an der TU Bergakademie Freiberg; Vertiefungen: Konstruktionstechnik, Berechnung und Simulation
06.2009 Abitur am Humboldt Gymnasium Radeberg
28.06.1990 Geboren in Dresen

Veröffentlichungen

[ 1 ] Gabsch, A.; Klotz, S.; Zanger, F. & Schulze, V. (2017), „Dynamische Parameteranpassung bei der Mikrozerspanung von 20MnCr5“. 8. Kolloquium Mikroproduktion, Hrsg. F. Vollertsen, J. W., BIAS Verlag, S. 149-154.
Abstract
Bei der Mikrozerspanung metallischer Bauteile führt der zunehmende Werkzeugverschleiß an der Schneidkante dazu, dass sich die realen Eingriffsbedingungen erheblich verändern. Liegen diese außerhalb des Bereichs optimaler Prozessstellgrößen, verschlechtert sich das Bearbeitungsergebnis und der Werkzeugverschleiß steigt zusätzlich an. Dieser Effekt ist insbesondere bei der Mikrozerspanung von großer Bedeutung, da hier das Verhältnis von Schnitttiefe zur Schneidkantenverrundung im Vergleich zu den griffsverhältnissen bei der Makrobearbeitung signifikant kleiner ist. Dadurch führt Verschleiß am Werkzeug schneller dazu, dass die Mindestspanungsdicke bei sonst gleichbleibenden Prozessstellgrößen unterschritten wird. Es findet kein vollständiger Materialabtrag mehr statt und es kommt zum unerwünschten Pflügen. Im Rahmen der vorliegenden Untersuchungen wurde trotz Verschleißes das reale Eingriffsverhältnis, definiert durch den Quotienten aus modifiziertem Schneidkantenabschnitt an der Spanfläche zu Schnitttiefe S??/ap, durch Anpassen der Vorschubgeschwindigkeit beim Längs-Plandrehen konstant gehalten. Der Quotient von S??/ap wurde in den Versuchsreihen auf verschiedene Werte festgelegt, um so das beste Verhältnis zu identifizieren. Der untersuchte Werkstoff war 20MnCr5 im weichgeglühten Zustand. Die Schneidkante wurde in einem Intervall von 100 m Standweg mit Hilfe eines taktilen Messsystems gemessen. Anschließend wurde die Vorschubgeschwindigkeit und damit die Schnitttiefe an den aktuellen Verschleißzustand des Werkzeuges derart angepasst, dass der Quotient von S??/ap während der weiteren Versuche konstant blieb. Die Untersuchungen haben gezeigt, dass bei richtiger Wahl des Verhältnisses von S??/ap, eine deutliche Verringerung des Spanflächenverschleißes gegenüber der Referenzbearbeitung möglich ist.