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Simon_Merz

M.Sc. Simon Merz

Akad. Mitarbeiter
Bereich: Maschinen, Anlagen und Prozessautomatisierung
Sprechstunden: nach Vereinbarung
Raum: 009, Geb. 50.36
Tel.: +49 721 608-44012
Fax: +49 721 608-45005
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Campus Süd



M.Sc. Simon Merz

Forschungs- und Arbeitsgebiete:

  • Elektromechanische Vorschubachsen
  • MKS und FEM Simulation
  • Sensorensystementwicklung

 

Allgemeine Aufgaben:

 

Projekte:

  • 3D-Print-Cloud BW

 

Dissertation: Erweiterung des Systemverständnisses von neuartigen Linearantrieben durch Modellbildung

 

Lebenslauf:

seit 05/2015 Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Produktionstechnik (wbk) des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT)
09/2009 - 04/2015 Studium des Maschinenbaus am KIT
02.05.1990 Geboren in Bühl

 

Veröffentlichungen

[ 1 ] Fleischer, J.; Klee, B.; Spohrer, A. & Merz, S. (2018), Leitfaden Sensorik für Industrie 4.0 - Wege zu kostengünstigen Sensorsystemen, VDMA Forum Industrie 4.0, Frankfurt.
Abstract:
Innovationen, Lösungskompetenz und Spitzenqualität sind zentrale Merkmale unserer Branche. Und auch Industrie 4.0 steht genau hierfür. Die Schlüsselbegriffe sind Digitalisierung und Vernetzung. Informations- und Internettechnologien werden Schritt für Schritt in die Produkte und Prozesse der Unternehmen integriert. Der deutsche Maschinen- und Anlagenbau übernimmt dabei als Anbieter und Anwender von Industrie 4.0 eine Schlüsselfunktion. Denn er integriert neueste Technik in Produkte und Prozesse. Zugleich ist er Datenquelle für Industrie 4.0: Er erfasst die Daten, interpretiert sie, innoviert damit und entwickelt neue Geschäftsmodelle. Bei der Umsetzung von Industrie 4.0 spielen Sensoren eine zentrale Rolle, denn sie sind die Anknüpfungspunkte zwischen der digitalen und der realen Welt. Um Daten aber korrekt interpretieren und damit auch innovieren zu können, werden die richtigen Sensoren benötigt. Im Maschinen- und Anlagenbau wird die Umsetzung technologischer Innovationen jedoch oftmals durch die Kosten dieser geeigneten Sensorik erschwert. Vor diesem Hintergrund bietet der vorliegende Leitfaden Hilfestellung: Anwender und Hersteller von Sensorsystemen werden bei der Definition der Anforderungen und der Entwicklung kostengünstiger Sensorsysteme unterstützt. Der Leitfaden definiert sieben Leitfragen, mit denen sich Sensoranwender auseinandersetzen sollten. Dabei werden grundlegende und kostenbestimmende Fragestellungen adressiert. Fünf thematisch gegliederte Werkzeugkästen unterstützen bei der Beantwortung der Leitfragen. Der VDMA realisiert mit diesem Leitfaden einen weiteren Umsetzungsbaustein für die Praxis und erweitert seine erfolgreiche VDMA-Leitfaden-Serie. Darüber hinaus bietet das VDMA-Forum Industrie 4.0 seinen Mitgliedern auch zu diesem Thema eine Plattform für den Dialog und Erfahrungsaustausch. Ausdrücklicher Dank gebührt Prof. Dr.-Ing. Jürgen Fleischer vom Karlsruher Institut für Technologie sowie seinen Mitarbeitern für die wissenschaftliche Aufbereitung des Leitfadens. Zudem gilt es, den beteiligten VDMA-Mitgliedern für ihr Engagement im projektbegleitenden Arbeitskreis zu danken.

[ 2 ] Möhring, H.; Fleischer, J.; Maier, W.; Spiller, Q.; Baumann, F. & Merz, S. (2018), „Die additive Fertigung als vollständige Prozesskette auf der Online Plattform 3D-Print-Cloud Baden-Württemberg“. Werkstoffe und Additive Fertigung - Tagungsband, Hrsg. DGM, S. 84-89.
Abstract:
Geringe Kosten, verkürzte Produktionszeiten, flexible und kundenindividuelle Produktion – die additive Fertigung bietet Forschung und Industrie viele Möglichkeiten. Im Vergleich zu bisherigen Technologien können Verfahren wie der 3D-Druck selbst komplexe Bauteile schneller und auch in geringen Stückzahlen günstig produzieren. Obwohl viele Unternehmen ihre Dienstleistungen im Bereich der additiven Fertigung bereits online anbieten, ist bisher keine Plattform verfügbar, welche die Prozesskette ganzheitlich von der Konstruktion über die Simulation und die Fertigung bis zur Nachbearbeitung betrachtet und die Dienstleistungen verschiedener Firmen vereint. Im Projekt 3D-Print-Cloud Baden-Württemberg entsteht eine offene Online-Plattform für die Gesamtprozesskette der additiven Fertigung. Diese soll bis zum Jahr 2020 die vielen aktuellen und zukünftigen Spezialprozesse, die Hochschulen und Unternehmen in Baden-Württemberg entwickelt haben, bündeln, die Akteure vernetzen und deren Prozesse und Technologien als Dienstleistungen interessierten Kunden anbieten. Das Projekt befasst sich ganzheitlich mit der Prozesskette – von der Konstruktion über die Simulation und Fertigung bis zur Nachbearbeitung. Diese Prozesskette existiert zunächst in der digitalen Welt. Eine besondere Herausforderung liegt hierbei in der Aktualität der Gesamt-Thematik „additive Fertigung“. Durch die immer weiter anwachsende Anzahl an Verfahren, Verfahrensvariationen und unterstützenden Prozessen ist es besonders wichtig, vorausschauend zu planen und zukunftsfähige Lösungen zu ermitteln und umzusetzen. Die Umsetzung der 3D-Print-Cloud wird jedoch erst durch die weitreichende Digitalisierung der Prozesskette ermöglicht. Von der Konstruktion über die Simulation bis zur Nachbearbeitung liegen alle Prozesse digital vor, was den Aufwand innerhalb der Prozesskette reduziert sowie die Vernetzung zwischen Kunden und Dienstleistern fördert und stark vereinfacht. Erst in der Fertigung und Nachbearbeitung wird die Prozesskette aus der digitalen in die reale Welt überführt. Die Online-Plattform 3D-Print-Cloud BW soll somit die technologische und wirtschaftliche Erschließung der gesamten Prozesskette um additive Fertigungsverfahren und deren unterstützende Prozesse wie Simulationen unternehmensübergreifend fördern.