Verschleißüberwachung durch AE-Detektion an Vorschubachsen

Betrachtete Antriebskomponenten und verwendete Sensorik

Körperschallmessungen im Ultraschallbereich bieten potenziell neue Analysemöglichkeiten, welche durch Messungen im hörbaren Frequenzbereich nicht voll ausgeschöpft werden.
Hervorgerufen durch Reibung und Propagation von Rissen (Cracks) in Festkörperstrukturen, soll die Detektion von Acoustic Emission (AE) Ereignissen, vorallem in frühen Stadien der Komponentenlebensdauer Aussagen über den Verschleißfortschritt treffen.

Am wbk und bei Industriepartner sind hierzu an verschiedenen Prüfständen Messsysteme im Einsatz, die AE-Signale aufzeichnen und die betrachteten Komponenten (z.B. Ritzel-Zahnstangen-Antriebe oder Getriebe) während dem Betrieb überwachen und den Eintritt von Verschleiß diagnostizieren und auch prognostizieren.

Beispielhaftes AE-Signal, gemessen an einem Getriebegehäuse

Um Diagnose- und Prognosesysteme für die Verschleißfrüherkennung zu entwickeln werden unterschiedliche Signalverarbeitungsverfahren eingesetzt. Dabei werden wichtige Merkmale aus dem Rohsignal extrahiert und deren Verlauf über die Zeit betrachtet, um aus Klassifikationen für den Verschleißzustands abzuleiten.


Auflösung einer Lebensdauerüberwachung im Frequenz- und Zeitbereich durch einen surf-Plot

Ansprechpartner

Jonas Hillenbrand

Standort