Kalandrieren von Elektroden – Umformtechnik in der Elektromobilproduktion

Die Elektromobilität gewinnt unübersehbar an Zuwachs. Der Energieträger im elektrisch angetriebenen Fahrzeug, die Batterie, macht einen Großteil der Kosten aus. Dies hängt unmittelbar mit der Produktion dieser zusammen. Aufgrund dessen bedarf es einer effizienten und kostengünstigen Produktion mit einem gleichzeitigen Anstieg der Energiedichte. Entscheidend dazu ist der Prozess Kalandrieren innerhalb der Prozesskette zur Herstellung von Lithium-Ionen-Batteriezellen.

Am wbk steht ein Kalander der Firma Saueressig GmbH zur Bearbeitung von Elektroden im Industriemaßstab. Die Verdichtung und somit Erhöhung der Energiedichte erfolgt über zwei Walzen mit Lasten im Bereich von 1000 N/mm bis 2000 N/mm. Die Untersuchungen zielen auf eine höhere Energiedichte und somit eine höhere Verdichtung im Vergleich zum Stand der Technik ab, wobei die Elektrode dabei nicht beschädigt werden darf. Aufgrund der Forschung an einem Industriekalander bleiben die Lösungen industrienah und schnell einsetzbar.

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Benjamin Bold

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