Veröffentlichungen

[1]Rimmelspacher, Sven O. (2020): ZERO defects, IOTA und Digital Twins. LinkedIn. Online verfügbar unter https://www.linkedin.com/pulse/zero-defects-iota-und-digital-twins-sven-o-rimmelspacher/, zuletzt geprüft am 20.05.2020.
[2]Silbernagel, R.; Stamer, F.; Häfner, B.; Linzbach, J. & Lanza, G. (2019), „Kollaboration in globalen Wertschöpfungsnetzwerken“, ZWF Zeitschrift für wirtschaftlichen Fabrikbetrieb, Nr. 5, S. 314-317. https://doi.org/10.3139/104.112085 [17.06.19].

Abstract

In der heutigen Welt, geprägt von Wettbewerb zwischen globalen Wertschöpfungsnetzwerken, führen Silodenken und Protektionismus langfristig zu strategischen Wettbewerbsnachteilen. Dieser Beitrag stellt einen Ansatz vor, wie durch datenbasierte Kollaboration aller Partner eines Wertschöpfungsnetzwerkes umfassend die Potenziale der Industrie 4.0 genutzt werden können. Die Aufgabenstellung wird im Rahmen des BMBF Verbundprojekts ReKoNeT bearbeitet.
[3]Silbernagel, R.; Wagner, R.; Häfner, B. & Lanza, G. (2019), „Qualitätsregelstrategien in Wertschöpfungsnetzwerken“, wt-online, Band 109, S. 802-806.

Abstract

In Zeiten der Globalisierung und Digitalisierung führen Silodenken und Protektionismus zu Wettbewerbsnachteilen aller Partner eines Wertschöpfungsnetzwerkes. Ineffizienzen zeigen sich zum Beispiel durch hohen Ausschuss und geringe Margen der Zulieferer für die Produktion hochpräziser Produkte. Der Beitrag zeigt auf, wie Kollaboration in der Supply Chain mit unternehmensübergreifenden Qualitätsregelstrategien zur Steigerung der Qualität und Senkung der Qualitätskosten beiträgt.
[4]WITTENSTEIN Group (2019): Digitalisierung im Maschinenbau. Die horizontale Wertschöpfungskette der Zukunft. Online verfügbar unter https://www.youtube.com/watch?v=bstkpRcGz54&t=, zuletzt geprüft am 25.05.2020.
[5]Badewitz, W.; Kloker, S. ; Weinhardt, C. (2020): „The Data Provision Game: Researching Revenue Sharing in Collaborative Data Networks“, 2020 IEEE 22nd Conference on Business Informatics (CBI),pp. 191-200, doi: 10.1109/CBI49978.2020.00028.
[6]Stamer, F., et al. (2020), „Using Smart Services as a Key Enabler for Collaboration in Global Production Networks“, Procedia CIRP, 93 , S. 730–735.
[7]Stamer, F., et al. (2020), „Smart Services in Produktionsnetzwerken modellieren“, wt Werkstattstechnik online, 110 (07-08), S. 541–544.
[8]Stamer, F., et al. (2021), „Deriving Collaboration Cases in Production Networks Considering Smart Services“, Procedia CIRP, 96 , S. 33–38.
[9]Silbernagel, R., Gese, S., Krupa, C., & Lanza, G. (2021). Interfirm Collaboration in Global Production Networks–Maturity Model for Managing Interfirm Relationships. In 28th EurOMA Conference, July 5-7, 2021. Book of Proceedings.
[10]Lanza, G., Winhardt, C., Silbernagel, R., & Stamer, F. (2022). Erfolgreiche Kollaboration in Produktionsnetzwerken - fair, sicher, vernetzt. KIT Bibliothek. https://doi.org/10.5445/IR/1000143395

Abstract

In der heutigen Zeit stehen produzierende Unternehmen aufgrund der Unsicherheit und Komplexität von Umwelteinflüssen sowie des wachsenden Wettbewerbsdrucks vielen Herausforderungen gegenüber. Die Pandemie hat uns deutlich veranschaulicht, wie volatil und fragil unsere Lieferketten geworden sind. Eine Möglichkeit, diese Herausforderungen gemeinsam zu überwinden, liegt in der Kollaboration mit anderen Unternehmen des Wertschöpfungsnetzwerkes. Kollaborationen, also die erfolgreiche Zusammenarbeit mit strategischen Partnern und Kunden zur Erreichung gemeinsamer Ziele, werden weiter an Bedeutung gewinnen. An-statt einzelner Unternehmen werden zukünftig daher ganze Wertschöpfungsketten und -netzwerke im Wettbewerb zueinanderstehen. Das bedingt einen Wandel hin zu einem schnellen und nahtlosen Datenaustausch zwischen den Akteuren im Wertschöpfungs-netzwerk. Die fortschreitende Digitalisierung und damit eine allgemein immer stärker vernetzte Welt unterstützen derartige Kollaborationen zu-nehmend, da das Teilen und die gemeinschaftliche Nutzung von Daten deutlich vereinfacht werden. Gleichzeitig wird der richtige Umgang mit Daten wettbewerbsentscheidend sein. Die Digitalisierung wird vom Wandlungstreiber zum Wandlungsbefähiger. Durch innovative Geschäftsmodelle und das Aus-schöpfen des in Daten verborgenen Potenzials lässt sich eine verlässliche, flexible und gleichzeitig ressourcenschonende Wert-schöpfung verwirklichen. Der Wirtschafts- und Wissenschaftsstandort Deutschland muss hier eine Führungsrolle einnehmen, um langfristig den heutigen Wohlstand zu erhalten. Die Menge an vorhandenen, cloudbasierten Kollaborationsplattformen wächst dabei stetig. Insbesondere kleine und mittlere Unter-nehmen müssen viele verschiedene Kundenplattformen gleichzeitig bedienen, während sie selbst noch mit internen Digitalisierungs-herausforderungen kämpfen. Standardisierungsinitiativen für sichere Datenräume in der Industrie, wie GAIA-X, bergen deshalb ein großes Potenzial. Zusätzlich zu diesen grundlegenden infra-strukturellen Fragestellungen bestehen weitere Herausforderungen bezüglich Kollaborationsvorhaben. Eine besonders große Bedeutung wird dabei dem souveränen Umgang mit Datenschutz und Datensicherheit zu Teil. Oftmals bestehen Vorbehalte, dass durch die Preisgabe von Daten und Informationen mühsam erarbeitetes Know-how und kontinuierlich aufgebaute Wettbewerbsvorteile verloren gehen. Gleichzeitig können Anwender:innen aus einem ingenieurswissenschaftlichen Umfeld die Risiken digitaler Kollaboration jedoch nur bedingt einschätzen. Um die eigene Wettbewerbsposition nachhaltig zu sichern müssen deshalb digitale Kompetenzen aufgebaut und Kollaborationshemmnisse überwunden werden. Einen wichtigen Impuls zur Umsetzung erfolgreicher Kollaborationsvorhaben können Erfolgsgeschichten und klare Handlungsempfehlungen geben, die aufzeigen, wie Kollaborationen in der Praxis konkret angegangen werden können und welcher Mehrwert aus ihnen erwächst. Deshalb möchten wir mit dem vorliegenden Handlungsleitfaden produzierenden Unternehmen eine solche Orientierungshilfe geben. Die nachfolgend erläuterten Kollaborationsprojekte und abgeleiteten Best Practices sollen helfen eigene Strate-gien auf dem Weg zu mehr Kollaboration zu finden. Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Lesen und stehen Ihnen für Fragen und Diskussionen jeder Zeit zur Verfügung.