Analog für AM1

Dieses Pilotprojekt hat einerseits das Ziel, die komplette Bearbeitung eines additiv gefertigten, funktionsintegrierten Bauteils zu optimieren, um endkonturoptimierte, funktionsintegrierte Bau-teile wirtschaftlich und ressourceneffizient fertigen zu können. Dazu ist zum einen der mehr-achsige Auftragsprozess so zu gestalten, dass das Bearbeitungsvolumen für eine nötige Nachbearbeitung für Funktionsflächen minimiert wird. Dazu gehört neben Aspekten der Bahn-planung vor allem die Integration von Diagnostikverfahren für die Prozessregelung sowie die gezielte Beeinflussung der Randzoneneigenschaften, um unter Umständen Prozesse wie die mechanische Oberflächenbehandlung oder die Wärmebehandlung zu vermeiden. Die spanende Bearbeitung ist abhängig vom additiven Ergebnis und darauf aufbauend hinsichtlich Werkzeugbahn, Werkzeugauswahl und Schnittparameter zu planen. Durch die kombinierte Betrachtung der additiven Fertigung und des Spanens wird gewährleistet, dass die Vor-teile eines jeden Verfahrens optimal genutzt werden. Paralleles Ziel des Projektes im Hinblick auf die Erweiterung der Funktionsintegration sind metallische Bauteile, deren statisches und zyklisches Festigkeitsverhalten bestmöglich durch die lokale Konfiguration der mechanischen Bauteileigenschaften an das Verhalten der jeweiligen Baugruppe angepasst (homogene / optimale Werkstoffvolumennutzung) ist. Zudem sollen Verfahren zur Herstellung von b>hybriden keramischen Bauteilen hoher Komplexität mit Leiterbahnstrukturen entwickelt werden, die elektronische Komponenten enthalten und so auf kleinstem Raum eine b>mechatronische Integration gestatten.