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Made in China 2025 – Erfolgsrezepte für deutsche Unternehmen

Herbsttagung am wbk Institut für Produktionstechnik beleuchtet Chancen und Herausforderungen der chinesischen Wirtschaftsstrategie für Deutschland
Auf der Herbsttagung zeigten Unternehmen neueste Technologien und Ansätze, um in China erfolgreich sein zu können. (Foto: wbk)
Auf der Herbsttagung zeigten Unternehmen neueste Technologien und Ansätze, um in China erfolgreich sein zu können. (Foto: wbk)
Die Teilnehmer konnten mit den Experten über Erfolgsrezepte diskutieren. (Foto: wbk)

Intelligente Maschinen, Werkstücke und Prozesse – Technologien und Konzepte rund um das Thema Industrie 4.0 prägen zurzeit Wirtschaften weltweit wie kaum eine andere Entwicklung. „Auch China versucht seine Industrie verstärkt zu digitalisieren – nach dem deutschen Vorbild Industrie 4.0“, sagt Gisela Lanza, Professorin am wbk Institut für Produktionstechnik des KIT. „Mit der Initiative ‚Made in China 2025‘ will die Volksrepublik ihre Wirtschaft durch neue Technologien effizienter und wettbewerbsfähiger machen.“ Da die Volksrepublik einer der bedeutendsten Absatz- und Beschaffungsmärkte Deutschlands ist, beeinflusse der wirtschaftliche Umschwung auch die Bundesrepublik, wie Lanzas Kollege Prof. Jürgen Fleischer erklärt: „Für deutsche Unternehmen ergeben sich daraus neben den Herausforderungen, die Chinas Aufholjagd mit sich bringen wird, auch kurz- und mittelfristig einzigartige Geschäftschancen, die es zu nutzen gilt.“

Die diesjährige wbk-Herbsttagung stand deshalb unter dem Motto „Made in China 2025 – Erfolgsrezepte für deutsche Unternehmen“: Ziel war es, die wichtigsten Inhalte der 2015 initiierten Strategie zu erläutern und deren Bedeutung für die deutsche Wirtschaft aufzuzeigen. In einem vielseitigen Programm präsentierten die Unternehmen BASF, Rexroth, Scheffler, Schuler, Schunk und SYMG spannende Ansätze für Bestehen und Erfolg am chinesischen Markt. Zudem stellten die wbk-Außenstellen in Shanghai und Suzhou einige ihrer Projekte vor.

Die etwa 100 Teilnehmer konnten so Einblicke in erfolgreiche deutsch-chinesische Kooperationen zwischen Industrie und Forschung bekommen und anschließend mit den Experten über verschiedene Erfolgsrezepte diskutieren. „Mit der Herbsttagung konnten wir zeigen, wie neueste Technologien und Ansätze erfolgversprechende Faktoren für deutsche Unternehmen in China sein können“, so  Lanza.

Weitere Informationen zu den Vorträgen unter: www.wbk.kit.edu/101.php