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Internationalisierung und Innovation am KIT – China Branch stellt Aktivitäten vor

In Suzhou stellte das KIT seine Projekte im Bereich Internationalisierung und Innovation chinesischen Partnern aus Industrie und Forschung vor
Vizepräsident Hirth und Prof. Lanza stellten chinesischen Partnern aus Industrie und Forschung in Suzhou die Aktivitäten des KIT im Bereich Internationalisierung und Innovation vor.
Im Demonstrations- und Innovationszentrum für Industrie 4.0 in Suzhou stellte sich das KIT chinesischen Partnern aus Industrie und Forschung vor. (Quelle: KIT China Branch)

„Der Transfer von Ergebnissen aus der Forschung in wirtschaftlichen Output ist ein wesentlicher Faktor, um gemeinsame gesellschaftliche, wirtschaftliche und wissenschaftliche Herausforderungen anzugehen“, sagt Gisela Lanza, Professorin am wbk Institut für Produktionstechnik und China-Beauftragte des KIT. Um direkten und unkomplizierten Zugang zu lokalen Partnern und deren Bedürfnissen zu haben, bündelt das KIT seit 2014 seine Aktivitäten mit chinesischen Partnern aus Wissenschaft und Industrie in seiner Außenstelle im Suzhou Industrial Park (SIP) bei Shanghai.

Anfang März organisierte die KIT China Branch die Konferenz „Internationalisierung und Innovation am Karlsruher Institut für Technologie”, um die Forschungsaktivitäten und Expertisen des KIT in diesen Bereichen vorzustellen. Im Demonstrations- und Innovationszentrum für Industrie 4.0 erklärte Thomas Hirth, Vizepräsident für Innovation und Internationales des KIT, den gut 60 geladene Besuchern aus Wirtschaft und Wissenschaft, wie das KIT diese Felder vor allem in China verbinden und ausbauen möchte. Er betonte, wie wichtig der SIP als Partner und Standort für Innovation sei, durch die zahlreichen internationalen Industrieunternehmen und Forschungseinrichtungen, die hier angesiedelt sind.

Wie eine intelligente Produktion ganz im Sinne von Industrie 4.0 aussieht, erläuterte Gisela Lanza in ihrem Beitrag „Smart Manufacturing“. Jivka Ovtcharova, Professorin und Leiterin des Instituts für Informationsmanagement im Ingenieurwesen, beleuchtete den Bereich Virtual Reality genauer. Im Anschluss präsentierte das International Department des KIT verschiedene Lehr-Programme der HECTOR School of Engineering and Management und der Carl Benz School of Engineering.

Während seiner China-Reise besuchte Vizepräsident Hirth auch die Partneruniversitäten in Nanjing, Suzhou und Shanghai. Zusammen arbeiten die Universitäten im DAAD-Projekt „StratP_KIT – China“ an einer interdisziplinären Forschungs- und Innovationsplattform, die verschiedene Themenfelder verbindet, wie etwa Produktionswissenschaften, Nanotechnologie, Mobilität, Klima- und Umweltforschung oder Innovation und Entrepreneurship. Gemeinsame wissenschaftliche Leuchtturmprojekte, Lehre und Drittmitteleinwerbung sowie Wissens- und Technologietransfer sollen diese Felder stärken und in China sichtbar positionieren.