wbk Institut für Produktionstechnik

Leonard Overbeck, M.Sc.

  • 76131 Karlsruhe
    Kaiserstraße 12

Leonard Overbeck, M.Sc.

Forschungs- und Arbeitsgebiete: 

  • Digitale Zwillinge von Produktionssystemen und lernende Simulationsmodelle
  • Planung und Steuerung agiler Produktionssysteme

 

Allgemeine Aufgaben:

  • Vorlesungsbetreuer der Vorlesung Integrierte Produktionsplanung im Zeitalter von Industrie 4.0 (IPP)
    • Datenerhebung und -analyse
    • Konzeptplanung
    • IT-Systeme in der Industrie 4.0-Fabrik

 

Projekte:

  • Bosch Innovation Center Agiles Produktionssystem
  • AgiloBat

 

Lebenslauf:

seit 05/2019 Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Produktionstechnik (wbk) des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT)
10/2011-04/2018 Studium des Wirtschaftsingenieurwesens am Karlsruher Institut für Technologie (KIT)

 

Veröffentlichungen

[ 1 ] Greinacher, S.; Overbeck, L.; Kuhnle, A.; Krahe, C. & Lanza, G. (2020), „Multi-objective optimization of lean and resource efficient manufacturing systems“, Production Engineering, Band 14, S. 165-176. 10.1007/s11740-019-00945-9
Abstract
In the manufacturing industry, target-oriented and efficient use of resources is gaining importance, alongside economic optimization. The economic and organizational optimization of manufacturing systems according to the lean principles is only partly compatible with the goals of resource-efficient manufacturing. Therefore, an approach is sought to improve individual analyses of manufacturing systems. This paper proposes an approach for the multi-objective optimization of lean and resource-efficient manufacturing systems. To predict the dynamic effects of several configurations of manufacturing systems, material, energy, and information flows of a discrete event simulation are coupled with an assessment model, based on objectives of lean and resource-efficient manufacturing. Using design of experiments, Gaussian process meta-models are computed for the behavior of the simulation model. These meta-models allow the approximation of the system behavior to be computed in a short period of time and enable extensive multi-objective optimization and more adequate decision-making support systems. The proposed approach is tested in the metalworking industry.

[ 2 ] Overbeck, L.; Brützel, O.; Stricker, N. & Lanza, G. (2020), „Digitaler Zwilling des Produktionssystems“, ZWF Zeitschrift für wirtschaftlichen Fabrikbetrieb, S. 62-65. 10.3139/104.112326
Abstract
Ein Digitaler Zwilling eines Produktionssystems kann vielfältig zur Planung, Steuerung und Optimierung genutzt werden. Bislang sind seine Erstellung und Pflege jedoch noch sehr aufwändig, weshalb häufig nicht der reale Zustand der Produktion abgebildet ist bzw. schnell veraltet und der Digitale Zwilling somit nicht mehr effektiv genutzt werden kann. Dieser Beitrag präsentiert ein Konzept für Digitale Zwillinge von Produktionssystemen, die sich selbstständig an die reale Produktion anpassen. Der Digitale Zwilling basiert auf einer Materialflusssimulation, die direkt an die Produktionsdatenbank angeschlossen ist und durch lernende Algorithmen adaptiert wird.

[ 3 ] May, M. C.; Overbeck, L.; Wurster, M.; Kuhnle, A. & Lanza, G. (2020), „Foresighted Digital Twin for situational Agent Selection in Production Control“.
Abstract


[ 4 ] Brützel, O.; Overbeck, L.; Nagel, M.; Stricker, N. & Lanza, G. (2020), „Generische Modellierung von halbautomatisierten Produktionssystemen für Ablaufsimulationen“, ZWF Zeitschrift für wirtschaftlichen Fabrikbetrieb, S. 792-796. 10.3139/104.112450 [30.11.-1].
Abstract
Beschleunigte Produktentwicklungs- und Anpassungszyklen sowie zunehmende Variantenvielfalt veranlassen Unternehmen flexiblere, mitarbeitergebundene Produktionssysteme einzuführen. Die Analyse der komplexen Wechselwirkungen zwischen den Aktionen mehrerer Mitarbeiter innerhalb solcher Systeme kann mit einer Ablaufsimulation erfolgen. Um die Erstellung solcher Simulationsmodelle zu vereinfachen, wurde ein generisches Modellierungskonzept entwickelt, das es erlaubt, durch ereignisdiskrete Materialflusselemente mit agentenbasierten Mitarbeitern solche komplexen Strukturen abzubilden. Der vorliegende Beitrag zeigt die M?glichkeiten für einen beschleunigten Aufbau eines Simulationsmodells zur Bewertung von Verbesserungsmaßnahmen in variablen halbautomatisierten Produktionssystemen.