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Marius_Dackweiler

M.Sc. Marius Dackweiler

Akad. Mitarbeiter
Bereich: Maschinen, Anlagen und Prozessautomatisierung
Sprechstunden: nach Vereinbarung
Raum: 131, Geb. 50.36
Tel.: +49 721 608-44295
Fax: +49 721 608-45005
Marius DackweilerRkr1∂kit edu

 Campus Süd



M.Sc. Marius Dackweiler

Forschungs- und Arbeitsgebiete:

  • Automatisierte Leichtbaufertigung im Bereich Faserverbundkunststoffe
  • Produktionstechnik für das Faserblasen (FIM)

 

Allgemeine Aufgaben:

  • ATM – Arbeitstechniken im Maschinenbau

 

Projekte:

  • IP3D - Industrielle Produktion von 3D-Faserformteilen mit lokalen Endlosfaserverstärkungen zur Steigerung der Materialeffizienz

Veröffentlichungen

[ 1 ] Koch, S.; Dackweiler, M.; Pottmeyer, F. & Fleischer, J. (2015), „Intrinsische Hybridisierung im Schleuderverfahren“, Lightweight Design, Band 4, S. 12-18.
Abstract:
Unter dem Schleuderverfahren für Faserverbund-Metall-Wellen oder -profile wird ein Fertigungsprozess verstanden, bei dem spanend bearbeitete, metallische Elemente mit einer trockenen Endlosfaserstruktur (Preform) vormontiert und in eine geschlossene Werkzeugform eingelegt werden. Anschließend wird flüssige Matrix eingegossen und das Werkzeug solange unter hoher Drehzahl rotiert, bis die Faserstruktur vollständig imprägniert und die Matrix ausgehärtet ist. Die intrinsische Hybridisierung ermöglicht eine formschlüssige Kraftübertragung mit Hinterschneidungen zwischen Metall und Faserverbund, die normalerweise nicht montierbar sind. Dadurch sollen besonders hohe Lasten übertragen werden können. Dieses Verfahren bietet, aufgrund der vergleichsweise kurzen Fließwege, die Möglichkeit kurze Taktzeiten von wenigen Minuten zu realisieren.

[ 2 ] Dackweiler, M. & Fleischer, J. (2015), „Herstellung intrinsisch hybrider Bauteile - Herausforderungen zukünftiger Fertigungsprozesse am Beispiel des Faserblasverfahrens“. Serienfertigung mit unreifen Prozessen - Tagungsband zur wbk-Herbsttagung 2015, Hrsg. Prof. Dr.-Ing. Jürgen Fleischer, Shaker Verlag, S. 79-94.
Abstract:
Herausforderungen und Ansätze am Beispiel des Faserblasverfahrens und Steigerung der Materialeffizienz durch Endlosfaserverstärkung sowie Einbringung von Inserts in Faserblaspreforms.

[ 3 ] Fleischer, J.; Förster, F. & Dackweiler, M. (2015), „Hybride Preforms aus Lang- und Endlosfasern“, Lightweight Design, Band 6, S. 14-19.
Abstract:
Unter dem Faserblasverfahren wird ein Preformingprozess verstanden, bei dem trockene Langfasern vermischt mit einem thermoplastischen Binder in eine spezielle Form eingeblasen und anschließend mit Hilfe von Heißluft und hohem Druck zu einem dreidimensionalen Preform verpresst werden. Durch die Erweiterung des Faserblasverfahrens um einen Prozessschritt zur gezielten Einbringung lokaler Endlosfaserverstärkungen können die mechanischen Eigenschaften des Bauteils zusätzlich verbessert und die Materialeffizienz des bereits verschnittarmen Faserblasverfahrens weiter gesteigert werden.

[ 4 ] Fleischer, J.; Dackweiler, M. & Ballier, F. (2016), „Fiber-Injection-Moulding – Herausforderungen und Chancen“, VDI-Z, S. 64-66.
Abstract:
Hohe Energiekosten und ein zunehmendes Umweltbewusstsein sowie die immer strengere Gesetzgebung forcieren den Einsatz leichter Werkstoffe zur Energie- und Ressourceneinsparung. Vor diesem Hintergrund gewinnen faserverstärkte Kunststoffe durch das besonders gute Verhältnis von Dichte zu mechanischen Eigenschaften an großer Bedeutung. Ausgangsbasis zur Herstellung dieser verstärkten Werkstoffe sind Faserpreforms*, die in einem nachfolgenden Prozessschritt mit einem Harz-Härter-Gemisch getränkt werden und zum Endbauteil aushärten. Ein vielversprechendes neues Verfahren zum verschnittfreien Endkontur-Preforming ist das Fiber-Injection-Moulding (FIM).